Erregernachweis in Zecken

- Sicherheit von Anfang an -


Leider ist das neue und zugleich zuverlässige Verfahren des DNA-Direkt- bzw. PCR-Nachweises in Zecken bei vielen Ärzten, anderen öffentlichen Institutionen und auch Ratsuchenden noch nicht hinreichend bekannt.

Diese Ausführungen und Erklärungen zu diesem speziellen Untersuchungsverfahren sollen zum einen die Aufklärung in der Öffentlichkeit voranbringen und zum anderen auf eine schnelle Möglichkeit der Diagnose nach einem Zeckenbiss/Zeckenstich hinweisen.

Die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen mit dem Borreliose-Erreger (eine Impfung ist nicht möglich) ist erheblich und hat zudem drastisch zugenommen. Aber auch die FSME-Infektionen (Impfung möglich) steigen nach wissenschaftlichen Beobachtungen von verschiedenen Seiten ständig an und die Infektionsgebiete weiten sich aus. Insgesamt ist die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen höchst besorgniserregend. Klicken Sie bitte dazu auch auf den Button: FSME Borreliose. Aus diesem Grund ist ein möglichst frühzeitiger Nachweis, ob die Zecke mit Krankheitserregern infiziert war, außerordentlich wichtig und notwendig.

Diese Möglichkeit ist nun endlich durch das zuverlässige Testverfahren von synlab, dem DNA-Direktnachweis, möglich geworden. Das synlab "Zeckenlabor.de" verfügt über eine bereits sechsjährige Erfahrung im DNA-Direktnachweis bei Zecken und ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 der DACH (Deutsche Akkreditierungsstelle Chemie) vertreten im Deutschen Akkreditierungs Rat akkreditiert (Qualitäts-Zertifikat). Von den 150 Mitarbeitern des Labors beschäftigen sich alleine acht Mitarbeiter mit den Verfahren der PCR-Nachweise.

Sie haben auch die Möglichkeit eine solche PCR-Untersuchung der Zecke an verschiedenen Tierärztlichen Hochschulen, wie z.B. der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Abteilung Parasitologie, durchführen zu lassen. Erkundigen Sie sich bitte dazu auch bei dementsprechenden Einrichtungen an Ihrem Wohnort.

Sehr viele Menschen bemerken einen Zeckenstich überhaupt nicht und bringen später auftretende Beschwerden nicht mit einer Zeckenerkrankung in Verbindung.

Wertvolle Therapiezeit ist dadurch verloren gegangen und ein chronisches Krankheitsstadium kann entstanden sein. Andere entdecken nach einem Aufenthalt in der Natur die Zecke an ihrem Körper, entfernen diese und werfen das entfernte Tier achtlos weg. Ein schwerwiegender Fehler, denn durch dieses Verhalten, was in den allermeisten Fällen auf Unkenntnis beruht, wird hier eine Möglichkeit der frühzeitigen Diagnostik vertan. Denn es ist inzwischen möglich geworden sowohl den FSME- als auch den Borreliose-Erreger in der Zecke direkt durch den PCR- bzw. DNA-Test nachzuweisen. Ein enormer Fortschritt, der unbedingt genutzt werden sollte. Ein schnelles und zuverlässiges Ergebnis ist in der Folge zu erreichen und bei einer infizierten Zecke kann sofort mit einer speziellen Therapie begonnen werden.

Völlig unverständlich, warum diese Laborleistung keine Kassenleistung ist und daher selber getragen werden muss, auch wenn die Kosten eher gering einzustufen sind. Die Kassen selber sind aufgefordert, ihre Haltung diesbezüglich zu überdenken und eine Methode hinreichend zu würdigen, die schwere Krankheitsverläufe und viel persönliches Leid von Betroffenen verhindert. Eine Ergebnisauswertung ist mit dieser Labormethode nach sieben Stunden nachdem die Zecke im Labor eingegangen ist, möglich.

Andere serologische Laboruntersuchungen (ELISA-TEST) bei Betroffenen nach Zeckenbiss sind im Gegenteil dazu erst nach mehreren Wochen möglich. Dies ist die Zeitspanne bis zur Antikörperbildung. Auch ein typisches Beschwerdebild stellt sich in den allermeisten Fällen erst nach einem längeren Zeitrum nach Infektionszeitpunkt ein - dadurch vergeht viel wertvolle Therapiezeit. Denn immer noch gilt: "Je schneller mit der speziellen Therapie begonnen werden kann, desto größer ist die Möglichkeit der völligen Ausheilung."


Wichtige Hinweise:

 
1. Entdecken Sie eine Zecke an Ihrem Körper entfernen Sie diese vorsichtig und sachgerecht.
 
2. Auch tote Zecken werden untersucht! Es spielt für die PCR-Untersuchung keine Rolle ob die Zecke lebt oder tot ist, der Nachweis durch diese Methode ist immer möglich!
 
3. Es können sowohl Zecken untersucht werden die am Menschen, als auch am Tier gesessen haben.
 
4. Sie können die Zecke in einer Filmdose oder auf Papier aufgeklebt im Umschlag versenden.
 
5. Weitere Informationen und Auskünfte zu dieser Laboruntersuchung erhalten Sie direkt unter: www.zeckenlabor.de


Zum Anforderungsformular für den PCR-Nachweis klicken Sie hier auf den Link "Zeckentest"

Nutzen Sie unbedingt diese Möglichkeit zur Sofortdiagnostik und weisen Sie auch Ihren Arzt und Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Diagnostik hin!




Impressum
www.zeckenbiss-borreliose.de
"Europäische Zeckeninformation"
Ernst Fischer
30173 Hannover
Tel & Fax: (0 5 11) 8 44 13 57
E-Mail: e.o.fischer@t-online.de


Text: Ernst Fischer
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